Trockenheit, Reizungen, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr – Beschwerden, mit denen viele Frauen leben, über die sie aber selten sprechen. Dabei sind sie völlig normal und sehr gut behandelbar.


Was verursacht vaginale Trockenheit?

Vaginale Trockenheit entsteht, wenn die Schleimhäute nicht genügend Feuchtigkeit produzieren. Das kann verschiedene Ursachen haben: hormonelle Veränderungen, Stress, Medikamente oder auch einfach unzureichende Erregung. Es ist ein weit verbreitetes Problem, das Frauen jeden Alters betreffen kann.

Hormonelle Veränderungen und Menopause

Östrogen spielt eine Schlüsselrolle dabei, die Vaginalwand feucht zu halten. In den Wechseljahren sinkt der Östrogenspiegel stark ab, was zu Trockenheit und einer Ausdünnung der Schleimhäute führt. Dies kann auch nach einer Geburt oder während des Stillens auftreten.

Der Einfluss von Stress, Medikamenten und Verhütung

Antidepressiva, Antihistaminika und bestimmte Antibabypillen können die Feuchtigkeitsproduktion reduzieren. Chronischer Stress erhöht den Cortisolspiegel, was indirekt den Hormonhaushalt beeinflusst. Auch Rauchen vermindert die Durchblutung der Schleimhäute.

Was nicht hilft (und was doch)

Vermeiden Sie parfümierte Seifen, Intimspülungen oder Vaginalsprays – diese reizen und verschlimmern die Situation. Was hilft: atmungsaktive Unterwäsche, ausreichende Flüssigkeitszufuhr und ein speziell entwickelter feuchtigkeitsspendender Vaginalgel, der die Schleimhäute ohne Hormone unterstützt.

Tägliche Pflege: Was ist sicher?

Wählen Sie Produkte ohne Parabene, Duftstoffe oder Hormone. Ein gutes Vaginalgel kann täglich angewendet werden und bietet langanhaltende Linderung ohne Nebenwirkungen. Suchen Sie bei anhaltenden Beschwerden immer einen Arzt auf.


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